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Vitamin D - Das "Sonnenvitamin"

Vitamin D - Das "Sonnenvitamin"

Rund um die Haut
05
.
February
2020

Heute möchten wir euch das Thema Vitamin D und deren Wichtigkeit näherbringen. Nur wer seinen Körper, und auch die Seele im Gleichgewicht hält, kann die Schönheit nach aussen tragen.

Wie man so schön sagt; Schönheit kommt von innen. Daher liegt uns dieses Thema auch sehr am Herzen.

Zum Thema „Schönheit von innen“ werden immer wieder Beiträge von uns kommen.

Was ist denn nun Vitamin D?

Streng genommen ist Vitamin D gar kein Vitamin, denn laut Definition sind Vitamine: lebensnotwendige organische Verbindungen, welche der Körper regelmässig mit der Nahrung aufnehmen muss, weil er sie nicht oder nicht in ausreichender Menge selbst herstellen kann.

Dies trifft aber nicht auf das Vitamin D zu: Bei ausreichender Sonnenbestrahlung, kann der Körper den grössten Teil des Vitamins selbst produzieren. Die Ernährung deckt zusätzlich noch einen geringen Teil der Vitamin D-Aufnahme ab.

Soweit die Theorie, jetzt kommt aber die Crux: Durch den Wandel der Zeit und unseren heutigen Lebensstil, verbringen wir, oftmals durch die Arbeit und auch Hobbies, sehr viel Zeit drinnen und nicht an der Sonne. Somit können wir durch die UV-B-Strahlen nicht genügend Vitamin D selbst im Körper herstellen. Vor allem im Winter ist die Sonnenstrahlung hierzulande zu schwach und vom Winkel wie sie auf die Haut treffen viel zu flach, für eine ausreichende Vitamin-D-Produktion in der Haut. Daher sollte man, speziell in den Wintermonaten, zusätzlich zu der Sonnenbestrahlung und der Vitamin D-reichen Ernährung, noch ein Vitamin D-Präparat einnehmen. Dann ist man wirklich auf der sicheren Seite, dass man ausreichend mit dem Vitamin versorgt ist.

Und was zusätzlich noch dazu kommt bzw. was man bedenken sollte, dass ausgiebiges und ungeschütztes Sonnenbaden nicht gesund für unsere Haut ist und Hautkrebs begünstigen kann.

In diesem Thema sind wir der Meinung, eher mal zu einem Vitamin D Präparat zu greifen, anstatt sich zu sehr ungeschützt der Sonne auszusetzen, den Hautschutz geht immer vor.

Gerne könnt ihr dazu noch unseren Blogbeitrag „Sommerzeit = Sonnencremezeit“ lesen. Anbei der Link direkt dazu.

Welche Aufgaben hat Vitamin D in unseren Körpern?

Die Haupt-Vitamin-D-Funktion im Körper liegt im Bereich der Knochen:

Vitamin D fördert die Bildung und Reifung der Knochenstammzellen und zudem regelt es die Aufnahme von Kalzium im Darm und begünstigt den Einbau von Kalzium und Phosphat in die Knochen (Mineralisation). Dadurch werden die Knochen hart und stark. Darüber hinaus sind Kalzium und Phosphat auch Bestandteil starker Zähne.

Weitere, aber teils noch nicht eindeutig wissenschaftlich belegte Wirkungen von Vitamin D:

-        Immunsystem-Stärkung, sowohl bei der Abwehr von Krankheitserregern als auch bei der Hemmung überschiessender Immunreaktionen (hilfreich bei Autoimmunerkrankungen wie Typ-1-Diabetes und Multipler Sklerose)

-        Kräftigung der Muskulatur

-        Schutzwirkung für die Nervenzellen im Gehirn

-        positive Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem

-        Verringerung von Gefässerkrankungen

-        Schutzwirkung gegen Krebs

-        Schutz vor Rachitis (weiche, instabile Knochen) (deshalb ist die Gabe von Vitamin D bei Babys so wichtig)

-        positive Wirkung auf die Psyche

Es wurde zudem nachgewiesen, dass Menschen mit einem höheren Vitamin D-Wert langsamer Altern und es einen schützenden Effekt bei z. B. Krebs hat.

Wie äussert sich ein Vitamin D-Mangel?

Die Symptome eines Vitamin D-Mangels sind vielfältig und der Körper braucht Vitamin D für verschiedenste Vorgänge.

Dies kann jedoch ganz einfach mit einer Blutanalyse beim Arzt festgestellt werden, ob ein Mangel besteht oder nicht.

Eine seiner Hauptaufgaben ist die Knochengesundheit. Vitamin D unterstützt beispielsweise auch das Immunsystem, die Muskulatur und die Haare.

Nachfolgend sind einige mögliche Auswirkungen eines Vitamin-D-Mangel aufgeführt:

-        Haarausfall

-        erhöhte Infektanfälligkeit

-        Muskelschwäche, Muskelschmerzen, Gliederschmerzen

-        gestörte Knochenmineralisation (Rachitis bei Kindern, Osteomalazie bei Erwachsenen) mit Knochenschmerzen und –verformungen

-        neuromuskuläre Übererregbarkeit durch Kalziummangel als Folge eines Vitamin-D-Mangel mit Missempfindungen (etwa der Lippen und Finger), Muskelkrämpfe, Migräne etc.

Dies sind zumeist auch schon deutliche Alarmzeichen unseres Körpers, dass ein Mangel vorliegt. Generell kann unser Körper einen Mangel sehr lange ausgleichen ohne dass wir Beschwerden haben oder etwas davon merken.

Es gibt nicht nur obengenannte Vitamin-D-Mangelerscheinungen, sondern auch noch einige ernstere Erkrankungen, mit möglicher Verbindung zu einem Vitamin D-Mangel:

Diese sind unter anderem Depressionen, Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall), Atemwegserkrankungen (wie Asthma), Stoffwechselerkrankungen (wie Typ-2-Diabetes) und Autoimmunerkrankungen (wie Multiple Sklerose).

Zudem fanden mehrere Studien einen Zusammenhang zwischen einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel im Blut und Erkrankungen wie Diabetes und Rheuma.

Es ist grösstenteils noch nicht geklärt, ob der Mangel an Vitamin D die Ursache oder aber eine Folge solcher Erkrankungen ist, oder ob eine erhöhte Zufuhr an Vitamin D gegen die obengenannten Erkrankungen helfen kann. Die entdeckten Zusammenhänge müssen daher noch genauer erforscht werden.

Und denkt daran, wir sind keine Ärzte und haben diese Informationen recherchiert!

Vitamin D in Lebensmitteln

Die Aufnahme von Vitamin D aus der Nahrung deckt zwar nur einen kleinen Teil unseres

Vitamin-D-Bedarfs. Dennoch sollte man regelmässig Lebensmittel, die das Sonnenvitamin enthalten, zu sich nehmen. Nachfolgend sind die Lebensmittel aufgeführt, welche Vitamin D enthalten und somit häufig konsumiert und in unsere Ernährung eingebaut werden sollten:

-        Lebertran

-        Hering, Aal, Lachs, Sardine und Thunfisch

-        Rinderleber

-        Eigelb

-        Emmentaler

-        Butter

-        Steinpilze, Pfifferlinge und Champignons

Vegan lebende Menschen sind besonders anfällig für eine Unterversorgung bei mangelndem Aufenthalt in der Sonne. Vitamin D ist nämlich nur in sehr wenigen pflanzlichen Lebensmitteln in nennenswerter Menge enthalten.

Hier gilt Blutanalyse und wenn nötig supplementieren.

Bei wem besteht ein erhöhtes Risiko eines Vitamin D-Mangels?

- zu geringer Sonnenexposition (vor allem bei alten Menschen und Heimbewohnern sowie bei Menschen,

die durch Kleidung wie Ordenstracht oder Tschador kaum Hautflächen der Sonnen aussetzen)

- Menschen, welche sich oft drinnen aufhalten (aufgrund Job, Hobbies usw.)

- Mangel- bzw. Fehlernährung

- gestörter Verwertung und Aufnahme von Vitamin D (z.B. bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, Zöliakie)

- erhöhtem Bedarf (Schwangerschaft und Stillzeit, Kinder)

- Einnahme bestimmter Medikamente (z.B. Mittel gegen Epilepsie)

- erhöhter Ausscheidung von Vitamin D über die Nieren (Niereninsuffizienz)

Wie können wir zusammenfassen einen Vitamin D-Mangel vorbeugen?

-        Regelmässige Bewegung an der frischen Luft

-        Täglich ein Mikronährstoff-Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Der Bedarf liegt im Winter bei mindestens 2000 IE (Recherchierter Wert!)

-        Eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit Vitamin D-haltigen Lebensmittel wie Fisch, Pilze, Rinderleber, Emmentaler, Butter und Bio-Eier

Da auch Tamara und ich unseren Vitamin D-Bedarf nicht nur durch die Sonne und ausgewogener Ernährung decken können, nehmen wir ganzjährig ein Vitamin D-Präparat zu uns.

Uns ist wichtig zu erwähnen, dass wir Beide keine Ärzte oder Apotheker sind und wir daher nicht sagen können, wer welchen Bedarf von Vitamin D hat und welche Dosis jeder Einzelne von euch zuführen sollten. Bitte fragt daher einen Arzt oder Apotheker um Rat – damit ihr weder unter- noch überversorgt mit Vitamin D seid.

Wir hoffen, dass ihr mit unseren Tipps gut durch die restliche Winterzeit kommt.

Liebe Grüsse, euer More than Beauty-Team - Tamara und Sofia

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